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Terminologiemanagement

Viele Unternehmen verwenden für ihr Terminologiemanagement einfache Tabellen oder Dateien. Für kleine Unternehmen mit wenig umfangreicher Technischer Dokumentation reicht diese Form des Terminologiemanagements möglicherweise aus. Wenn die Terminologie jedoch wächst oder eine Übersetzung der Technischen Dokumentation in viele Sprachen notwendig wird, muss das Terminologiemanagement neu durchdacht werden.

Warum braucht man Terminologiemanagement?

Viele Mitarbeiter, beispielsweise Marketingverantwortliche, Technische Redakteure, Übersetzer oder externe Dienstleister, erstellen Texte und benötigen deshalb konsistente Terminologie. Um diesen Mitarbeitern ein unternehmensspezifischen Glossar zur Verfügung zu stellen, wird die Terminologie im Rahmen der Terminologiearbeit erfasst. Technische Redakteure sind in erster Linie mit dieser Aufgabe betreut und definieren Terminologie, meist monolingual oder zusätzlich in einer zweiten Sprache. Übersetzer finden danach anhand der Definitionen passende Übersetzungen in den Zielsprachen, um konsistent und korrekt übersetzen zu können. Insofern ist die Übersetzungsabteilung ein Stück weit abhängig von den Arbeitsergebnissen der Abteilung Technische Dokumention.

Die Terminologie ist definiert - was dann?

Wenn die Terminologie definiert ist, bedeutet dies nicht unbedingt, dass Technische Redakteure oder Übersetzer die Terminologie auch korrekt verwenden. Im Rahmen des Terminologiemanagements bietet sich die Möglichkeit, ein Lektorat in den Erstellungsprozess zu integrieren. Eine sehr professionelle Lösung ist es, einen automatischen Language-Checker zu implementieren. Diese Lösungen können Technische Redakteure bereits beim Schreiben auf Fehler hinweisen. Eine der beiden Lösungen sollte in Betracht gezogen werden, denn ohne eine Prüfung der Terminologie macht die Terminologiearbeit keinen Sinn.

Wie wird Terminologie im Rahmen des Terminologiemanagements verwaltet?

Im zweiten Schritt gilt es, die erfasste Terminologie so zu verwalten, dass das Unternehmen auch wirklich davon profitieren kann:

  • Die erarbeitete Terminologie sollte an einem zentralen Ort gesichert sein, beispielsweise in einer Datenbank, so dass alle Mitarbeiter Zugang haben, egal, an welchem Standort sie arbeiten, um bereits im Quelltext konsistente Technische Dokumentation zu verfassen.
  • Die Suche nach unbekannten Begriffen im erstellten Glossar sollte schnell und einfach funktionieren.

Was hat Terminologiemanagement mit Übersetzung zu tun?

Eine gut gepflegte Terminologiedatenbank mit einem Glossar für die Übersetzungsabteilung stellt sicher, dass nicht nur die Quelltexte konsistent sind, sondern auch die übersetzten Texte in der Zielsprache. Systeme für das Terminologiemanagement können die Terminologie in einem Austauschformat exportieren. Die seit dem letzten Export neu eingetragene Terminologie wird dann in das Translation-Memory-System importiert und unterstützt die Übersetzer bei ihrer Arbeit. Damit ist nicht nur die sprachliche Konsistenz von der Ausgangssprache bis in alle Zielsprachen gewährleistet, sondern auch die Übersetzungskosten können dadurch reduziert werden. Einzelne Wörter oder sogar ganze Sätze, die bereits übersetzt wurden, müssen nicht nochmals übersetzt werden. Das Translation-Memory-System erkennt die Dubletten und ersetzt sie im fremdsprachigen Text.

Gut durchdachtes Terminologiemanagement

Terminologiemanagement bedeutet nicht nur, Terminologie zu erfassen und zu definieren, sondern darüber hinaus sinnvoll zu verwalten. Redaktionssystem, Translation-Memory-System und Terminologieverwaltung stehen in engem Zusammenhang. Nur wenn alle drei Systeme optimal genutzt werden, können Unternehmen von der geleisteten Terminologiearbeit profitieren.
Terminologiearbeit

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